Die Laserentfernungsmessung ist eine elektronische Distanzmessung anhand Laufzeitmessung, der Phasenlagemessung oder Lasertriangulation von Licht, meistens Laser.

 

Bei der Laufzeitmessung wird ein zeitlicher Lichtpuls ausgesandt. Durch Messen dieser Laufzeit, kann man über die Lichtgeschwindigkeit den Abstand zwischen Quelle und Objekt ermitteln.

Der Vorteil dieses Verfahrens ist die geringe Reaktionszeit. Somit können Messbereiche von 1 Meter bis mehrere 10 Kilometer erfasst werden.

 

Der Nachteil ist die erforderliche Messung sehr kurzer Zeiten (Nano- bis Picosekunden), es ist daher schwierig, eine höhere Auflösung als einige Zentimeter zu erreichen.

 

Um die Anforderung an die Zeitmessung zu verringern, werden Verfahren eingesetzt, bei denen der Laserstrahl selbst frequenzmoduliert oder mit einem hochfrequenten Signal moduliert wird.