Die Laufzeitmessungen von Entfernungsmessgeräten beruhen darauf, dass sich akustische und elektromagnetische  Wellen mit endlicher, bekannter Geschwindigkeit ausbreiten.

Wird ein Signal zu einem Messobjekt gesendet, von dem es dann reflektiert wird, und misst man die Zeit, die es für den Hin- und Rückweg braucht,

so kann  aus der Laufzeit t und der Ausbreitungsgeschwindigkeit c des Signals, das ist die Gruppengeschwindigkeit der Welle, die Objektentfernung r errechnet werden.

 

   r = (c x t): 2

Die Umgebung nimmt auf die Messwerte einfluß. Wird ein Gegenstand durchdrungen, wird die Lichtgeschwindigkeit gegenüber der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum reduziert.

Sind die Materialeigenschaften temperaturabhängig oder anisotrope Tensoren, werden Messungen der Laufzeit von Änderungen der Parameter oder der Orientierung gestört.

 

Zum Beispiel, ist die Schallgeschwindigkeit stark temperaturabhängig, denn elektromagnetische Wellen werden von elektrisch leitenden Schichten der Atmosphäre beeinflußt.